Private Krankenversicherung für Studenten

Eine Krankenversicherung sollte jeder haben, da man nie weiß, was so passieren kann. Eine plötzliche Erkrankung oder ein Unfall können das Leben verändern, wohl kaum jemand kann die Behandlung nur aus eigenen Mitteln finanzieren. Besonders für Studenten, die ihr Leben noch vor sich haben und nach dem Studium eine gute Arbeitsstelle finden müssen, kommt es darauf an, für den Ernstfall vorzusorgen. Eine private Krankenversicherung für Studenten bietet Vorteile gegenüber einer gesetzlichen Krankenversicherung.

Was ist das Besondere an einer privaten Krankenversicherung?

Bei einer privaten Krankenversicherung richten sich die Beiträge nach dem Eintrittsalter. Umso jünger der Versicherte ist, desto geringer sind die Beiträge. Weitere Kriterien für die Beiträge in der privaten Krankenversicherung sind Geschlecht, Gesundheitszustand, Einkommen und Beruf. Eine Familienversicherung in der privaten Krankenversicherung ist nicht möglich, jedes Familienmitglied ist einzeln zu versichern.

Warum empfiehlt sich eine private Krankenversicherung für Studenten?

Studenten können sich nach Auslauf der Familienversicherung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen und in die private Krankenversicherung für Studenten eintreten. Die private Krankenversicherung für Studenten bietet Studententarife bis zum 30. Lebensjahr an. Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung für Studenten in einem Alter von 25 bis 30 Jahren liegen zwar etwas höher als in der gesetzlichen Krankenversicherung, trotzdem hat sie einige Vorteile gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung. Praxisgebühr und Arzneimittelzuzahlungen entfallen in der privaten Krankenversicherung. Man erhält über eine ambulante Behandlung vom Arzt eine Rechnung. Die Rechnung und auch das Rezept reicht man bei der privaten Krankenversicherung ein und erhält nach Prüfung durch die Krankenversicherung die Kosten erstattet. Bafög-Zuschüsse zur privaten Krankenversicherung für Studenten sind möglich. Nach Abschluss des Studiums kann man in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln.

Besonders bezahlt macht sich eine private Krankenversicherung für Studenten, wenn man älter als 30 Jahre ist oder bereits mehr als 14 Fachsemester belegt hat. Man zahlt einen Beitrag, der etwas mehr als die Hälfte des Beitrages in der gesetzlichen Krankenversicherung ausmacht. Bis zu einem Alter von 35 Jahren ist eine private Krankenversicherung für Studenten möglich.

Eine private Krankenversicherung für Studenten ist auf die individuellen Ansprüche der Versicherten zugeschnitten. Wählbar ist Chefarztbehandlung, Einbett-, Zweibett- oder Mehrbettzimmer sowie Selbstbeteiligung. Danach richtet sich der Tarif. Bei Zahnarztbesuchen, kieferorthopädischen Behandlungen oder Versorgung mit Zahnersatz ist individuell ein Zahntarif wählbar. Nimmt man keine Leistungen in Anspruch, erhält man eine Beitragsrückerstattung, die bis zu sechs Monatsbeiträge ausmachen kann.

Da es eine Vielzahl an Anbietern für private Krankenversicherungen gibt, lohnt sich ein Vergleich zwischen den Versicherungsgesellschaften.