Gefahrengruppen

Personen, welche eine private Krankenversicherung abschließen möchten, werden spätestens bei der Antragstellung mit dem Begriff Gefahrengruppen konfrontiert. Auf den ersten Blick klingt dies sehr verwirrend, dennoch ist es für den Versicherer wichtig, zu wissen in welche Gefahrengruppe der zu Versichernde einzustufen ist. Es gibt Berufe, die sind nun mal viel gefährlicher als andere. Als Bespiel, ein Dachdecker ist bei seiner täglichen Arbeit einem viel größerem Risiko ausgesetzt als eine Sekretärin. Die privaten Krankenversicherungen haben die unterschiedlichen Berufe in Gefahrengruppen eingestuft. So ist es möglich, einen akzeptablen Beitrag anbieten zu können, bei dem die gewünschten Leistungen erbracht werden können. Die Gefahrengruppen werden nicht nur von der privaten Krankenversicherung für die Berechnung der Beiträge verwendet, auch Zusatzversicherer und bei Abschluss einer Lebensversicherung spielen Gefahrengruppen eine große Rolle.