Vergleich: private Krankenversicherung & gesetzliche Krankenversicherungen

privatversichert

Die passende Krankenversicherung finden

Laut gesetzlicher Vorgabe muss in Deutschland jeder Mensch eine Krankenversicherung besitzen. Wer abhängig beschäftigt ist, wird in den gesetzlichen Krankenversicherungen angemeldet. Wählen darf man zwischen der Gesetzlichen und einer privaten Krankenkasse, wenn man bestimmte Einkommensgrenzen überschreitet. Dann kann man davon profitieren, dass die einzelnen Versicherer einige Unterschiede bei den Tarifen aufweisen, die man am besten bei einem großflächigen Vergleich der Konditionen aufdecken und für sich ausnutzen kann. Auch bei der Pflichtversicherung in der gesetzlichen Kasse kann man wählen, wobei hier die erzielbaren Unterschiede beim Beitrag eher gering ausfallen.

WICHTIG: wir beraten auch zu § 204 VVG Umstellung von bereits privat Versicherten

private Krankenversicherung (PKV)

 
In den privaten Krankenversicherungen kann man aus völlig unterschiedlichen Tarifen auswählen, wobei der gesetzlich verankerte Basistarif die medizinische Grundversorgung für die unteren Einkommensgruppen sicher stellt. Für Versicherte mit höheren Einkommen stehen verschiedene Wahltarife zur Auswahl, die man einzeln vertraglich sichern oder miteinander kombinieren kann. Je nach ausgewählter Zusatzleistung wird ein Beitrag ermittelt, der aber im Gegensatz zum Basistarif der privaten Krankenversicherer und der Pflichtversicherung in der Gesetzlichen auch persönliche Merkmale und Risiken mit berücksichtigt. Vergleichen lohnt sich hier auf jeden Fall, denn die Unterschiede beim geforderten Beitrag sind sehr deutlich. Wer sich für eine private Krankenversicherung entscheidet, sollte aber auch wissen, dass Familienangehörige ohne eigenes Einkommen hier nicht beitragsfrei mitversichert werden können, wie das beispielsweise bei einer freiwilligen Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse der Fall ist.

Krankenversicherungen für Beamte

Dieser Fakt ist auch für Beamte interessant, denn sie haben die Wahl zwischen einem rein privaten Tarif und einer freiwilligen Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse. Bei den Beamten gibt es die Versicherungspflicht in der Gesetzlichen über das Arbeitsverhältnis nicht, sondern sie erhalten vom Arbeitgeber, sprich vom Bund oder den Ländern, Zuschüsse zu ihrer medizinischen Versorgung, zu präventiven Maßnahmen und Leistungen der Rehabilitation. Diese Zuschüsse weisen hinsichtlich der Höhe Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern auf und werden auch für die Ehegatten und Kinder des Beamten gezahlt.

Krankenversicherungen für Studenten

Bei den Krankenversicherungen für Studenten gibt es einige Besonderheiten, was den Vorrang anderer Versicherungsmöglichkeiten betrifft. So besitzt die beitragsfreie Familienversicherung genauso einen rechtlichen Vorrang wie die Pflichtversicherung beispielsweise über eine Hinterbliebenenrente. Die Studenten können aus verschiedenen Krankenkassen wählen, zu denen die gesamte Palette der gesetzlichen Krankenkassen und Innungskrankenkassen gehört. Dieses Wahlrecht ist im Paragrafen 173 des fünften Sozialgesetzbuches ( § 173 SGB V ) geregelt. Die zu entrichtenden Beitragssätze werden vom Gesundheitsministerium jährlich neu festgelegt und daraus folgend die Höhe der Beiträge auf der Basis des Paragrafen 236 Absatz 1 des fünften Sozialgesetzbuches errechnet.




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